Verein

Musikverein Fronrot Chronik

 

 

1926:

taten sich neun Männer zusammen, um gemeinsam Musik zu machen:

Xaver Hilsenbeck, Josef Götz, Alois Schmid, Josef Burkhardt, Otto Barth, Teo Hilsenbeck, Pius Hilsenbeck und Eugen Kurz. Dirigent und treibende Kraft der Gruppe war Xaver Hilsenbeck. Sie spielten in den umliegenden Ortschaften bei Hochzeiten, Tanz- und Sportveranstaltungen.

 

1939:

mit dem Kriegsbeginn drohte der beliebten Kapelle das Aus.

 

1945:

suchte Xaver Hilsenbeck wieder junge Menschen, die mit den übrig gebliebenen Musikern die Kapelle beleben sollte.

 

1950:

wurde in Fronrot der Fronleichnamstag eingeführt. Jedes Jahr gestaltete die Kapelle nun den festlichen Rahmen und förderte so den Zusammenhalt der Musiker.

 

1962 bis 1968:

kamen immer mehr aktive Musiker hinzu, 1966 die erste Musikantin. 1967 erlitt die Kapelle durch den Tod ihres Dirigenten Xaver Hilsenbeck einen schweren Verlust. Franz Pfitzer übernahm seine Stelle, starb aber zwei Jahre späten ebenso überraschend.

 

1964:

übernahm Franz Kurz, der seit 1964 Vorstand des Vereins war, das Dirigat und führte den Verein zielstrebig nach oben.

 

Ab 1970:

veranstaltete der Musikverein zusammen mit dem Gesangverein ein Sommerfest. Auch bei auswärtigen derartigen Festen trat die Kapelle immer öfter auf. Dadurch wurde das Interesse bei jungen Musikern immer stärker, die Zahl der Musiker steigerte sich von 1970 bis 1974 um weitere sieben Spieler.

 

1974:

im März war die Einweihung der neuen Kirche am 31. März 1974 durch Weihbischof Herre aus Rottenburg ein Höhepunkt im kulturellen Leben Fronrots . Die musikalische Umrahmung der Feier lag in Händen des Musikvereins. Am 20. Mai desselben Jahres fand die erste offizielle Generalversammlung statt, bei der der Musikverein den Eintritt in den Deutschen Volksmusikerverbund beschloss und sich den Namen Musikverein Fronrot gab. Als Vorstand wurde Franz Kurz gewählt, als sein Stellvertreter Anton Pfitzer. Durch regelmäßige Übungsabende, Veranstaltungen von Konzerten aller Art und Teilnahme an Musikfesten sowie Veranstaltungen aller Art solle der Erhaltung, Pflege und Förderung der Volksmusik gedient werden. Die Zahl der aktiven Mitglieder lag bei achtzehn\; die Gründungsmitglieder Alois Schmid und Josef Götz wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Am 23. November fand dann die Gründungsfeier statt. Von jetzt an liegen genaue schriftliche Aufzeichnungen über die Vereinstätigkeiten vor.

 

1975:

in Schönbronn bei Crailsheim fand am 27. Juni der erste Auftritt mit dem neuen Dirigenten Jakob Frick statt. Vom 19. bis 20. Juli wurde das Sommerfest der Vereine mit der Einweihung der neuen Bühne abgehalten.

 

1976:

drei Tage lang vom 9. bis 11. Juli feierte der Musikverein sein 50-jähriges Bestehen mit Bierprobe, Heimatabend, Gottesdienst im Festzelt und Umzug. Am 18. November stellte sich Karl-Heinz Eisert bei Ausschusssitzung als neuer Dirigent vor.

 

1977:

bei dem Bezirksmusikfest in Wolpertshausen im Juni nahm der Verein erstmals an einem Wertungsspiel teil und erzielte auf Anhieb in der Unterstufe den ersten Rang. Im Dezember veranstaltete der Musik- und Gesangverein Fronrot zum ersten Mal ein Weihnachtskonzert mit Tombola.

 

1978:

zu seinem 50. Geburtstag am 7. September bekam der Vorstand Franz Kurz ein Ständchen gespielt.

 

1979:

wieder konnte die Kapelle einen ersten Rang bei einem Wertungsspiel am 8. Juli in Bretzfeld erringen, diesmal in der Mittelstufe.

 

1980:

im Juni erhielten die Spieler neue Uniformen. Der Verein hat jetzt 35 Aktive und 85 passive Mitglieder. Der Gesangverein Fronrot feiert vom 18. bis 20. Juli sein 75-jähriges Jubiläum. Am 13. Dezember fand das vorweihnachtliche Konzert zum ersten Mal in der Bühlertalhalle in Bühlertann statt Es stand unter dem Motto Volksmusik für Jung und Alt. Die Kapelle konnte vor 400 Gästen beweisen, dass sie auch klassische und moderne Melodien, amerikanische Musik und Schlagerarrangements vortragen konnte.

 

1981:

mit anderen Kapellen spielte auch der Musikverein Fronrot Bundespräsident Carstens ein Ständchen auf seiner Wanderung durch den Hirschhof

 

1982:

am 24. April startet das zweite Konzert in der Bühlertalhalle unter dem Motto Mit Volksmusik in den Frühling. Der 70. Geburtstag des Dirigenten Herrn Eisert im Juni wurde mit einem Spanferkelessen gefeiert. Vom 3. bis 5. September fand das Herbstkonzert zum ersten Mal am neuen Festplatz hinter der Schule statt.

 

1983:

beim Wertungsspiel in Fichtenau erreichte die Kapelle mit den Stücken Hava Nagila und Improvisationen in der Oberstufe einen ersten Rang mit Belobigung. Am Wanderparkplatz Hettensberg fand das erste Gerümpeltunier statt. Im Dezember schied Dirigent Herr Eisert wegen Krankheit aus.

 

1984:

Herr Eugen Hertig übernahm die Stabführung der Kapelle. Besuche galten dem Weinfest in Erlenbach und der amerikanischen Freundschaftswoche in Hessental.

 

1985:

Der Verein nahm am Musikfest in Crailsheim teil.

 

1986:

im Mai feierte der Verein sein 60-jähriges Jubiläum wieder mit einem dreitägigen Fest. Es wurde eine Festschrift erstellt, die auch Online als PowerPoint-Datei (ca. 3 MB) abrufbar ist.

 

1987:

beim Wertungsspiel in Bühlertann wurde mit drei Sätzen aus der Feuerwerksmusik in der Oberstufe wieder ein erster Rang erreicht.

 

1989:

im Mai fand die 650-Jahrfeier von Fronrot und Hettensberg statt.

 

1991:

beim Wertungsspiel in Fichtenau erreichte die Kapelle den zweiten Rang in der Mittelstufe.

 

1992:

in der Hauptversammlung im März trat Franz Kurz als erster Vorstand zurück und wurde zum Ehrenvorstand ernannt. Zu seinem Nachfolger wurde Reinhold Kurz gewählt. Das Weihnachtskonzert fand im Gasthaus Adler statt.

 

1993:

der Verein gab am 12. Oktober seinem Ehrenvorsitzenden Franz Kurz das letzte Geleit. Er war 45 Jahre lang aktives Mitglied und davon 28 Jahre erster Vorstand.

 

1994:

im Juni wurde das Kirchenfest in Hinteruhlberg gefeiert. Vor 125 Jahren war das schmucke Kirchlein von der Bürgern erbaut und 1987 gründlich renoviert worden. Vor dem Bundesligaspiel des FC Bayern München gegen den 1. FC Köln marschierte die Musikkapelle mit drei weiteren Kapellen im Olympiastadion.

 

1995:

beim Ausbau des Probenraums erbrachte der Verein über eintauschend Stunden Eigenleistung. Beim Wertungsspiel in Waldenburg erreicht Kapelle in der Mittelstufe Gut bis Befriedigend.

 

1996:

Nach der Kündigung des bisherigen Dirigenten Eugen Hertig fand im Mai die erste Musikprobe mit dem neuen Dirigenten Siegfried Gaiser statt. Der Schuppenbau im Schulgarten wurde mit einem Helferessen im Oktober abgeschlossen. Am 26. Dezember fand das erste Weihnachtskonzert in der Fronroter Kirche statt.

 

1997:

am 2. November veranstaltete der Verein die Hauptversammlung des Kreismusikerverbandes in der Bühlertalhalle.

 

1998:

im war eine kleine Feierstunde anlässlich der Übergabe der Ortsdurchfahrt Hettensberg.

 

1999:

am 10. April veranstaltete der Verein ein Konzert mit Peter Schad und seine Oberschwäbisch Dorfmusikanten in der Bühlertalhalle. Zum 25-jährigen Kirchenjubiläum St. Maria Fronrot am 25. April umrahmte die Kapelle den Festgottesdienst. Am 22. Mai stand erneut ein Auftritt im Olympiastadion München beim Spiel FC Bayern München gegen den VfL Bochum an.

 

2000:

im Januar fand die Aufnahme für die Sendung Morgenläuten - Ein Ortsportrait mit Sang und Klang aus Bühlertann im SWR4 statt. Ausgestrahlt wurde die Sendung am 4. Juni. Am 25. März wurde das zweite Konzert mit Peter Schad in der Bühlertalhalle veranstaltet. Im Herbst wurde eine CD-Aufnahme vom Studio 80 (Bad Wörishofen) gemacht. Im Dezember starb Ehrendirigent Karl-Heinz Eisert. Die Beerdigungsfeier wurde vom MV Fronrot umrahmt. Am 26. Dezember fand das fünfte Weihnachtskonzert in der Kirche statt.

2001-heute

 

2001:

Am 29. März spielte der Musikverein seinem 1. Vorsitzenden Reinhold Kurz zum 50. Geburtstag ein Ständchen.

Anlässlich des 75-Jähriges Bestehens war am 5. Mai ein Festabend in der Bühlertalhalle in Bühlertann. Das Jubiläumsfest war dann vom 24. bis 27. Mai mit folgenden Ablauf: Donnerstag Konzert mit Peter Schade und seinen Oberschwäbischen Dorfmusikanten, Freitag: Bierprobe, Samstag: Rockparty mit Wanted, Sonntag: Festgottesdienst mit Fahnenweihe, nachmittags ein großer Festumzug bei herrlichem Wetter.

Zur Verabschiedung von Pfarrer Roman Belz am 15. Juli umrahmte der Verein den Gottesdienst, anschließend brachten sie ihm ein Ständchen. Im September starb Pfarrer Roman Belz, bei der Beerdigung in Altsteußlingen nahm der Musikverein auch teil.

Am 19. Dezember besuchte der Verein den Landtag in Stuttgart auf Einladung von Herrn Helmut Rüeck (MdL).

 

2002:

Am 20. April war wieder ein Konzert mit Peter Schad und am 13. Dezember wirkte der Musikverein bei der Einweihungsfeier der neuen Bühlertalhalle mit.

 

2003:

Es wurden „Musikverein Fronrot“ T-Shirts angefertigt.

 

2004:

Am 7. März wurde der Gottesdienst zur Einsetzung des neuen Pfarrers Bernhard Staudacher begleitet. In diesem Jahr wurden die „Besenbatscher“ gegründet. Am 31. Oktober wurde der Festgottesdienst anlässlich der Orgelweihe in der Kirche St. Maria Fronrot umrahmt.

 

2005:

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Gesangvereins Fronrot war am 23. April ein Festabend in der Bühlertalhalle. Dieser wurde vom Musikverein umrahmt.

 

2006:

Das alljährliche Kirchenkonzert am 6. Januar war der letzte Auftritt des bisherigen Dirigenten Siegfried Gaiser. Helmut Flohr war von Januar bis August unser neuer Dirigent. Ab August wurde er durch Karl Götz aus Jagstzell abgelöst.

Zur Verabschiedung von Pastoralreferent Wolfgang Fimpel am 29. Juli beteiligte sich der Verein am Gottesdienst.

Am 11. November veranstaltete der Verein ein Benefizkonzert mit dem Bundespolizeiorchechster München und der Brassband aus dem Allgäu.

 

2011:

Im März wurde Armin Schlageter unser neuer Dirigent.

Am 29. März spielte der Musikverein seinem 1. Vorsitzenden Reinhold Kurz zum 60. Geburtstag ein Ständchen. Anschließend wurde im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert.

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